Seitdem Du weg bist, hat sich alles verändert

Seitdem Du weg bist, suche ich vergeblich nach dem Sinn und habe vergessen, wer ich bin

 

Es spielt keine Rolle, ob es draußen schneit oder ob die Sonne scheint, denn seitdem Du weg bist, ist alles anders und gleich. Wo ich auch hinsehe und meine Blicke nach Dir suchen, kann ich jeden Augenblick ohne Dich nur am Ende bloß verfluchen. Mich quält die Frage, wo Du bist und wie es Dir geht, Du warst der Ankerpunkt, um den meine Welt sich dreht. Ich kann mich bewegen und laufen, bis mich meine Beine nicht mehr tragen. Doch alles, was das bringt… Deiner Erinnerung nachzujagen.

 

Ich zerbreche mir den Kopf über die Zeit und unseren Werdegang, dann der Entschluss, dass ich die Hoffnung wie eine Illusion über Bord werfen kann. Seitdem Du weg bist, herrscht in meinem Alltag Winter und Kälte und Dich noch einmal zu erreichen wäre wie die Reise zwischen anderen Welten. Das Sortieren meiner Gedanken bringt immer Deine Bilder zutage, irgendwann kommt der Tag, an dem ich es schaffe und diese Tür endgültig zuschlage. Doch bis dahin bist und bleibst Du alles für mich, egal was sich hier verändert, denn jede Träne ist allein für Dich.

Seitdem Du weg bist, geht alles zunichte
-Du warst Anfang und Ende dieser Geschichte-

Mit Dir begann eine Story, die ich heute und rückblickend als Evergreen ansehe und dessen Plot mich immer wieder einholt. Es muss keiner verstehen, was sich gerade abspielt, denn ich verstehe es selbst nicht. Doch warum sollte man auch ein Wunder erklären können?

Seitdem Du weg bist ist, alles anders, wobei sich nichts geändert hat. Es sind die gleichen Bäume und die gleichen Straßen, doch erscheinen sie mir ohne Dich nur wie eine farblose Kulisse. Als würde die Zeit auf einem bestimmten Datum stehenbleiben, durchlebe ich immer die gleichen und leeren Seiten dieser Geschichte.

Du warst wie die Quintessenz, nach der ich bereit war, mein Leben auszurichten. Heute stehe ich hier allein und kann es kaum schaffen, mich wieder aufzurichten. Mit dem Ende unsere Story wurde eine Saga beendet und heute finde ich mich auf einem Tränenmeer wieder und das Boot droht zu kentern. Eisiger Wind herrscht dort, wo einst unsere Wärme dafür sorgte, dass wir von all dem verschont blieben.

Jeder Tag ist gleich und scheint wie ein Jahr der Kälte

Selbst im Sommer könnte ich mir mehr als nur einen Parka anziehen, denn diese Kälte kommt nicht von außen. Sie ist alles was mir geblieben ist und woran ich mich noch klammern kann. Während anderen bloß kalt ist, hat für mich der ewige Winter mit deinem Abschied angefangen. Selbst, wenn das hier mein letzter Text ist, denk ich nur an die Zeit, seitdem Du weg bist und wünschte, sie wäre nicht die Story of my life.

Doch ich kann hoffen und es drehen und wenden, was bringt schon das Betteln und Flehen? Am Ende würdest Du ja doch nur wieder gehen. Ich mach Dir keine Vorwürfe, sondern gebe dem Mann im Spiegel die Schuld, dass Du fort bist. Doch egal, wie oft ich ihn auch zerschlage und die Scherben auf den Boden prasseln, lindert es nicht das Gefühl, dass ich ohne Dich mein Leben hasse.

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