Als Blogger ist man Texter und muss mehr als nur schreiben

Schreiben müssen Blogger und Texter

Wer bloggt ist auch automatisch ein Texter

Jetzt werden mich die meisten Texter verfluchen und schreiben, dass mein Netbook in Flammen aufgehen soll. Wie kann er es nur wagen…
Ist im Endeffekt eine ganz einfache Kiste, denn schließlich bin beides und weiß daher wovon ich schreibe.
Natürlich will ich damit nicht sagen, dass Texter weniger wert sind als Blogger! Ich finde nur dass ein Blogger sich mit mehreren Dingen beschäftigen muss als ein Texter. Für beide ist es wichtig sich mit den Grundlagen des Schreibens für Suchmaschinen auszukennen.
Dazu gehören Recherche von Content und die Suche nach dem Keyword (was einem Texter in der Regel vorgegeben wird) und den passenden Synonymen. Auch die Nutzung von Überschriften und die Struktur eines Textes müssen von beiden im Schlaf beherrscht werden.
Wenn ich mich aber einen Beitrag für meinen Blog setze, muss ich mehr Dinge beachten als bei einem reinen Auftrag.

Schreiben ist im Blog nicht alles

Mal abgesehen vom generellen Aufbau eines Blogs kommen noch mehrere Aspekte beim Verfassen eines Artikeld hinzu. Ich muss mich um Bilder kümmern, die ich für meinen Beitrag nutzen kann und diese sollte ich noch dementsprechend optimieren. Ich muss sie also so wählen, dass sie auch zu dem Thema passen über das ich schreiben will und den Namen etc. anpassen. Somit habe ich in diesem Punkt schon mehr Arbeit, als würde ich einen reinen Schreibauftrag bearbeiten.

Nicht nur der Text muss geschrieben werden

Wenn ich für meinen Blog einen Beitrag geschrieben habe und die Bilder ausgewählt und optimiert sind, habe ich noch ein wenig mehr Schreibarbeit vor mir.
Ich muss mich ja schließlich selber um die Meta-Beschreibung kümmern und den Titel dementsprechend anpassen. Auch hier muss ich wieder genau darauf achten, wie ich das Ganze verfasse. Schließlich ist dies der erste Eindruck den Leser bekommen, wenn mein Beitrag bei Google erscheint.
Nachdem ich dahinter auch einen Haken setzen kann, geht es darum meinen Artikel der Welt zu präsentieren.

 

Die Reichweite muss selbst organisiert werden

Während ich als Texter nur meinen fertigen Text abliefere und mich anschließend zurücklehnen kann, geht es beim Bloggen dann erst richtig los. Ich muss den Beitrag untern die Leute bringen. Klar habe ich generell schon dafür gesorgt, dass Leser auf meinen Blog kommen, aber es ist eine kontinuierliche Aufgabe dafür zu sorgen, dass Leute meinen Blog lesen.

Social Media und Co

Schreiben und die sozialen Netzwerke

Während ich mich als Texter also schon ausruhen und den Abend genießen könnte, muss ich für meinen Blog noch ein wenig arbeiten. Ich muss meine sozialen Netzwerke nutzen, damit die Menschen auch wissen, dass es Neuigkeiten von mir gibt. Egal ob Facebook, Twitter, Instagramm oder Pinterest, ich muss noch auf allen Kanälen Präsenz zeigen. Natürlich wäre der einfach Weg einfach den Link zum neuen Beitrag zu teilen, aber ob das wirklich den gewünschten Erfolg bringt?
Also muss ich noch einen kleinen Teaser schreiben, den ich bei Facebook und Twitter zu meinem geteilten Beitrag posten kann.
Ebenso muss ich noch einen Newsletter schreiben, der meinen Abonnenten zugeschickt wird, damit diese auch direkt wissen, dass es einen neuen Beitrag auf Svensnville gibt.
Während ich mich als Texter also schon lange auf die Couch gesetzt haben und meine Lieblingssendung schaue oder Playstation spiele, muss ich noch einiges machen, bevor ich „Feierabend“ habe.

Im Idealfall besuche ich jetzt noch andere Blogs und beteilige mich dort an den Konversationen, damit auch diese auf mich aufmerksam werden und meinen Blog besuchen. Dabei geht natürlich auch wieder einige Zeit drauf, schließlich will ich ja nicht nur „Hallo hier bin ich“ schreiben, sondern auch etwas sinnvolles hinterlassen.

Zusammengefasst

Ich bin nicht der Meinung, dass ein Texter weniger wert ist als ein Blogger.
Ich bin einfach der Auffassung, dass ein Blogger mehr Arbeit beim Schreiben hat und dass der Weg bis zur Vollendung eines Beitrages etwas länger ist als bei einem reinen Texter.
Es ist noch kein Kunde auf mich zugekommen und wollte, dass ich mich noch um Bilder kümmere oder die sozialen Kanäle zusätzlich bespiele. Dafür ist immer jemand anderes zuständig. Als Blogger muss ich mich aber um all diese Aufgaben selber kümmern und kann nichts davon auslagern.
Ein Texter hat es meiner Meinung nach einfach leichter seine Aufgaben zu erledigen und hat nicht so einen großen Aufwand mit seiner Arbeit.

 

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