Mein Alltag als Blogger

Alltag am Morgen

Der Alltag als Blogger

5:00 Uhr, der Wecker klingelt und der Alltag ruft…

Ich bin wach, naja nicht wirklich, aber der Tag ruft nach mir. Ich schnappe mir den Hund und wir taumeln schlaftrunken durch das Treppenhaus. „Aber bitte nicht zu laut“ hieß es in den letzten Tagen. Schließlich schlafen um diese Zeit noch Menschen, die keiner Tätigkeit mehr nachgehen müssen. Wir versuchen leise zu sein, aber die Steuermarke an der Leine klimmpert und ich muss den Hund animieren. Auch er empfindet es als unchristliche Zeit. Draußen angekommen werde ich durch die frische Luft und die 8 Grad langsam wache während auch in der Bäckerei die Lichter angehen. Zufall?
Nein denn dort kennt man mich mittlerweile und ich bekomme ohne viele Worte meinen Wehrmutstropfen in Form von Kaffe to go. Ich mache mich wieder auf den Weg nach Hause und schleiche durch das Treppenhaus. Oben angekommen (2. Etage) stehle ich mich leise in die Küche und starte mein Netbook. Mit einem Zug an der E-Kippe löst sich der Frust des Alltags in Rauch auf.

Mir bleibt eine Stunde um an meinem Blog zu arbeiten und meinen Tag zu organisieren. Ich muss noch wichtige Telefonate führen und Dinge regeln. Aber wann? Denn nachdem diese eine kostbare Stunde vorbei ist, muss ich los zu meiner richtigen Arbeit. Der Arbeit, die die Miete bezahlt und mir meinen Internetanschluss ermöglicht, ohne den ich dies hier gerade nicht teilen könnte. Eine Arbeit, die micht nicht erfüllt aber ein Mittel zum Zweck darstellt. Eine kurze Überlegung zum Arzt zu gehen und somit den Tag nur mit dem Schreiben verbringen.
Aber die Vernunft siegt und so mache ich mich fertig und tippe die letzten Worte…

Auf dem Weg zur Arbeit überlege ich nur, wie ich meinen Beitrag noch besser gestalten kann und wie es mir gelingt Leser zu begeistern. Leser sind das, worauf es ankommt. Es ist ein ständiger Kampf mit anderen Bloggern, wer die meisten Leser bekommt. Es geht darum wer Google imponieren kann und wem dabei geholfen wird Menschen zu erreichen.

Die Arbeit stört

In der Arbeit erreiche ich keine Menschen, aber Menschen erreichen mich. Immer wieder klingelt das Telefon und es werden Auskünfte verlangt. Gerne würde ich ihnen die Auskunft geben, dass ich derzeit an einem neuen Beitrag für meinen Blog arbeite. Dies würde sie aber wahrscheinlich weniger interessieren. Dieser Teil in meinem Alltag ist der, der mir das nimmt was ausmacht: Meine Kreativität
Kollegen kommen zu mir und stellen mir Fragen über Dinge, auf die ich zwar die Antwort kenne und mich dennoch frage, warum ich sie weiß.
Es sind 9,5 Stunden die ich gerne mit für mich wesentlichen Dingen verbringen würde, aber der Job ermöglicht mir eine Wohnung und einen Internetanschluss ohne den ich das hier nicht schreiben könnte.

Nachdem ich meine Pflich erfüllt habe und meine Brötchen für diesen Tag verdient sind, kann ich mich endlich wieder meinen Gedanken widmen. Auf dem Heimweg steigt schon das Gefühl der Freude in mir, denn in ungefähr einer Stunde kann ich mich hinsetzen und weiter an meinem Beitrag arbeiten. Ich überlege welches Bild ich dazu verwende und wie ich die Beschreibung für Google verfasse. Ich habe mein Thema fest vor Augen und suche mit meinem inneren Augen das perfekte Beitragsbild. Es laufen Leute an mir vorbei, die sich über die verschiedensten Dinge unterhalten und kurz unterbrechen, um mich freundlich zu grüßen. Ein paar Meter trennen mich jetzt noch von meiner Wohnung und meinem Dasein als Blogger, aber plötzlich höre ich von der Seite eine Stimme, die mich anspricht.
Es ist ein alter Bekannter, den ich lange nicht gesehen habe. Ich ahne schon dass es ein längeres Gespräch werden kann und meine Vermutung bewahrheitet sich leider. Er erzählt mir alles was in den letzten Monaten passiert ist, während in meinem Kopf eine Uhr erscheint. Sie tickt und tickt. Als er mich fragt, was es bei mir neues gibt, antworte ich kurz und knapp.

Endlich Zuhause

Als ich wieder Zuhause ankomme, ist mein erster Griff zum Netbook. Ich mache Musik an und verschwinde binnen weniger Minuten komplett im Backend meines Blogs.
Alle Beiträge –>  Mein Alltag als Blogger –> Bearbeiten
Da bin ich wieder.
Gerade als ich anfangen will zu schreiben, klingelt mein Handy. Es ist meine Frau, die auch Feierabend hat, mir von ihrem Tag erzählt und es schön fände, wenn wir noch etwas unternehmen würden…

Ich denke zurück an die eine Stunde von heute Morgen, schließe mein Netbook und mache mich fertig.
Morgen habe ich wieder eine Stunde.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen