Du bist scheinbar unerreichbar

Du gibst es nicht zu und dennoch…
Du bist nur scheinbar unerreichbar

Du wandelst auf Pfaden, die Dich aus den Bahnen warfen und Dich lehrten, Dich nicht zu offenbaren. Dein Weg ist gepflastert von Steinen, die Du nicht  für den Aufbau von schönen Dingen nutzt. Sie dienen Dir, um die Menschen auf Abstand zu halten, die sich Dir auch nur einen Schritt nähern.

-Du scheinst unnahbar und dennoch sehnst auch Du Dich nach Nähe-

Meisterhaft baust Du in Windeseile Fassaden auf und gestaltest Dein Leben wie eine Art Maskenball. Du lebst diese Maskerade nun schon so lange, dass Du selbst den Glauben wahrst, Du brauchst niemanden. Es ist, als schaute ich in einen Spiegel. Als betrachte ich mich selbst von außen und erkenne dabei, Du bist nur scheinbar unerreichbar.

Es sind nur wenige Schritte von Nöten, um positive Gedanken auszumerzen und sich von jeglichen Händen zu entfernen. Du weißt genau, wie Du Distanz wahrst und in Wahrheit suchst Du –wie so viele andere auch– nach dem Abstand von eben dieser Distanz. Der Entfernung, die entsteht, wenn man immer wieder enttäuscht wird und unverstanden auch in Zweisamkeit die Einsamkeit kennenlernt. Es ist wie ein Fluch, den Du Dir selbst auferlegst und der Dich dazu bewegt, den Negativismus zu jeder Zeit den Vorzug zu gewähren.

Du bist scheinbar unerreichbar
Doch wünschst Dir nur das Ende einer Reise

Du hast Erfahrungen gemacht, die Dich jegliche Hoffnungen verloren ließen. Sie haben Dir gezeigt, dass es in hellen Zeiten auch immer eine Schattenseite gibt. Eine Seite, die Dir die Möglichkeit bietet, alles kaputtdenken zu können. Sie wurde zum Rückzugsort und zu Deiner Heimat, auf die Du Dich auch heute noch in jeder Minute Deines Lebens verlassen kannst.

-Du bist scheinbar unerreichbar und dabei sitzt Du nur in der Dunkelheit fest-

Der Gedanke, einen Menschen in Deine Komfortzone und somit einen Blick hinter den Vorhang werfen zu lassen, erfüllt Dich mit Panik. Du bist auf der Suche nach Fehlern, Kanten, Ecken und dabei so gewissenhaft, dass schon das kleinste Anzeichen wie eine Lawine über Dich rollt. In der kleinsten Kleinigkeit findest Du den Grund, dich zu verschließen. Doch vergisst dabei, dass auch Du Dich im tiefsten Inneren nach dem Ende der Reise sehnst…

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