Das hier ist Svensnville

Für viele ist Svensnville nur ein Blog, für mich jedoch ist es mehr…

…es ist wie meine eigene Welt…

…und wie meine Heimat, in der ich ankommen kann…

Für alle, die sich jetzt fragen, was der ganze Firlefanz hier soll, habe ich nur eine Antwort:
Ich weiß es nicht genau!

Schreiben begleitet mich schon fast mein ganzes Leben. Ich habe schon als Kind lieber meiner Deutschlehrerin zugehört, als dem komischen Analytiker, der sich Mathelehrer schimpfte. Während er uns nur Zahlen und komische Zeichen um die Ohren gehauen hat, sprach die Deutschlehrerin immer von Satzzeichen und der Aneinanderreihung von Worten.
Ich wurde älter und verlor mich immer mehr in Geschichten und Romanen, während Formeln und der ganze Kram -nichts gegen Mathe, es ist nur nicht meine Welt- mich immer weniger erreichen konnten. Irgendwann -ich glaube es war so mit 17 oder so- wollte ich dann mehr, ich wollte nicht nur das was andere geschrieben haben lesen und irgendwelche Interpretationen schreiben, sondern selber Geschichten schreiben. Ich wollte diese Kreativität auch erleben, ich wollte wissen wie es ist, wenn das weisse Blatt durch meine Hand zu leben beginnt.

Also habe ich einfach angefangen

Svensnville und die Kreativität   Ich habe nicht viel nachgedacht, sondern bin einfach der Kreativität gefolgt…

Ich habe einfach angefangen zu schreiben -und das kann ich auch nur jedem raten- und zu schreiben. Freunde wunderten sich, warum ich auf einmal weniger Zeit hatte -schließlich wussten sie nichts davon- und warum ich plötzlich lieber Zuhause geblieben bin und nicht mit ihnen zu jeder dritten Party gegangen bin. Natürlich kamen die Gerüchte auf, dass ich irgendwie eine heimliche Freundin hätte oder dass ich unter Depressionen litt. Keiner verstand, was ich immer hinter verschlossenen Türen machte und warum ich auch in dieser Zeit für niemanden zu erreichen war. Irgendwann hatte ich dann die Nase voll von den Gerüchten -von denen gibt es schließlich immer schon genug- und habe dann angefangen den anderen zu zeigen, was ich die ganze Zeit gemacht habe. Warum ich damit nicht schon viel früher um die Ecke gekommen bin, ist mir heute noch ein Rätsel.

Daran, dass ich meine Schreiberei einmal veröffentlichen werde, war damals noch nicht zu denken…

Dann änderte sich das Schreiben

Schreiben ist, wie so vieles im Leben ein Prozess…

Irgendwann -ich glaube mit Anfang 20- hatte es sich dann rumgesprochen, dass ich schreibe und immer mehr Freunde wollten irgendwas aktuelles lesen. Da ich aber schon wieder Bock auf was neues hatte, habe ich angefangen Musik zu machen. Was sich als Schreiberling, der kein Instrument spielt anbietet, ist ja dann klar. Ich habe angefangen zu singen und gemerkt, dass das nicht meine Welt ist. Also ist es dann am Ende Rap geworden. Während ich über Jahre hinweg Musik -hier taucht das erste Mal Svensn auf- gemacht habe, habe ich das Schreiben in jeglicher anderer Hinsicht total vergessen und vernachlässigt. Ich habe mich nur auf die Musik konzentriert und lediglich im Deutschunterricht -Fachabi auf dem 2. Blidungsweg- das Wissen ums Schreiben eingesetzt. So wiederholte sich der Kreislauf von damals.

Ich habe bisher vergessen zu erwähnen, dass ich eine blühende Phantasie habe
-das soll nicht arrogant klingen, ist aber gleich wichtig-…

Meiner damaligen Freundin habe ich abends einfach oft irgendwelche Geschichten von Drachen -ich find Drachen einfach toll- und Zauberern erzählt. Sie saß immer gespannt und zugleich fassungslos da, da sie dachte, ich würde es irgendwo ablesen.
Als die Beziehung dann zerbrochen ist, habe ich wieder angefangen zu schreiben, aber anders als je zuvor. Ich habe das erste Mal wirklich geschrieben, geschrieben ohne mich an jegliche Vorgaben zu halten. Ich habe das erste Mal für mich geschrieben und dabei ging es nicht um Reime oder darum, dass ich auf den Takt achte. So habe ich damals den Anfang für mein erstes Buch geschrieben ohne zu wissen, dass es der Anfang sein wird. An Veröffentlichungen neben der Musik habe ich zu dieser noch keinen Gedanken verschenkt und auch Svensnville war noch fernab meiner Gedanken.

Die Fragmente setzen sich langsam zusammen

Es verging wieder einige Zeit, in der ich viele Fragmente geschrieben habe, die ich später
-was ich da aber noch nicht wusste-
zu einer ganzen Geschichte zusammentragen würde…

Ich schrieb so viel wie noch nie zuvor und konzentrierte mich nicht nur auf eine Sache, nein, ich schrieb Geschichten und machte nebenbei noch mit der Musik weiter. Eines Tages las eine Freundin einen Teil der Fragmente, die ich bis dahin geschrieben hatte.
Sie brachte mich auf die Idee mich hinzusetzen und die Fragmente zu einer Geschichte zu formen, sie in eine, nein in meine Geschichte zu bringen. So fing ich damals mit meinem ersten Buch an, welches ich ein 3/4 Jahr später fertigstellte. Veröffentlicht habe ich es bislang noch nicht, aber es liegt schon einem Verlag vor, der Interesse gezeigt hat.
Ob ich es dieses Jahr schaffe, die Veröffentlichung zu stemmen? Wer weiß das schon!

Alles hat bisher seinen Lauf genommen und so wird es auch mit dem Rest sein…

Das Ganze liegt noch gar nicht so weit in der Vergangenheit, es sind nur 2 Jahre und dennoch war von dem hier noch keine Spur zu erkennen.

Bloggen und Svensnville zum ersten Mal als Gedanke

Svensnsville und die Symbole

Vor zwei Jahren liebäugelte ich das erste Mal mit dem Bloggen…

Rekapitulierend hatte ich zu diesem Zeitpunkt viel geschrieben und nur die Musik veröffentlicht. Ich fing nebenbei an, für eine Zeitung in meiner Stadt zu schreiben und lernte so noch die sachliche Schreiberei kennen. Jedoch wollte ich mehr, ich wollte frei in meiner Schreiberei sein und diese dennoch irgendwie präsentieren. Da kam mir zum ersten Mal der Gedanke, dass ich einen Blog ins Leben rufe. Aber irgendwie habe ich das Ganze dann noch eine längere Zeit vor mir hergeschoben. Letztes Jahr hatte ich dann endlich und irgendwie die Nase voll und habe angefangen an Svensnville zu arbeiten. Da die meisten in meinem Bekanntenkreis mich eh schon mehr mit Svensn als mit Sven angesprochen haben, kam der Name schon fast wie von selbst -ich weiß, er ist aüßerst kreativ-.

Auch wenn ich immer wieder gewissen Gegenwind bekommen habe,
ich habe es einfach durchgezogen…

Svensnville wurde meine neue Heimat

Letztes Jahr ging es dann los mit dem Bloggen und mit der Seite hier und ich muss sagen, es war schon eine der besten Ideen die ich je hatte. Auch wenn ich eine gewisse Zeit gebraucht habe, damit ich die richtige Balance zwischen hier und dort hinzubekommen, bereue ich diese Entscheidung nicht eine Sekunde.
Es gab auch was das Schreiben angeht oft Gegenwind in meinem Leben -meistens von Menschen, denen ich es nicht übel nehme, weil sie einfach den Horizont einer Scheune haben-, nur hat es mich schon immer wenig interessiert, was die anderen denken und sagen. So ist der Firlefanz hier entstanden, mein eigenes kleines Idyll, in welches ich mich immer wieder zurückziehen kann.

Aber warum schreibt der Idiot die ganze Geschichte hier?

Ich schreibe das hier gerade nicht…

…weil ich dir zeigen will, was ich alles gemacht und getan habe. Ich schreibe das hier gerade auch nicht, weil ich mich profilieren will oder so nen Schwachsinn…

Ich hoffe einfach, dass du als Leser den Sinn zwischen den Zeilen dieser Geschichte erkennst. Das, was ich hier gerade schreibe, schreibe ich nur, damit du verstehst, dass es sich lohnt an sich und seinen Zielen festzuhalten. Es wird immer irgendjemand kommen und sagen, dass das wovon man träumt nur eine Illusion und totaler Nonsens ist.

Genau das ist auch der Punkt.

Wer hat das Recht sich in deine Träume und Ziele einzumischen?

Du kennst die Antwort wahrscheinlich selbst, aber dennoch: Nix und Niemand!

Ich bin endlich angekommen

in Svensnville angekommen

Jetzt werden einige, die mich kennen -oder es zumindest glauben- schmunzeln und den Kopf schütteln.

Vielleicht haben sie damit auch auf ihre eigene Art und Weise recht, aber ihre Ansicht muss ja nicht mit meiner konform gehen. Aber ich habe nicht aufgeben und bin jetzt da wo ich bin und mir gefällt es hier eigentlich ganz gut. Schließlich war es einfach nur ein Ziel zu schreiben und nicht damit den großen Hauptgewinn zu machen.

Ich kann mich nicht über die Leserzahlen beschweren und bekomme nicht nur Feedback, sondern merke auch, dass ich Menschen mit dem was ich schreibe helfen kann. Dabei ist das nicht einmal meine wirkliche Intention, aber das macht die ganze Sache natürlich noch um einiges schöner und bestärkt mich zusätzllich noch, dass ich den -für mich- richtigen Weg gegangen bin.

Svensnville, am 14.08.2018

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